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Festival of Resilience

MAKKABI Deutschland News

Im Rahmen des diesjährigen Laubhüttenfests (Sukkot) waren MAKKABI Deutschland und die MAKKABI Deutschland Jugend an einem ganz besonderen Projekt beteiligt: dem Festival of Resilience, organisiert von Base Berlin. Das Festival fand im Andenken an den rechtsextremistischen Terror-Anschlag in Halle an Yom Kippur 2019, den viele der Organisatoren überlebten, statt. Der Fokus des Festivals war die Resilienz und die Stärke der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, die sie im Nachgang des Anschlags wieder einmal bewies. Das Laubhüttenfest, welches an die 40-jährigen Wanderung durch die Wüste nach dem Auszug der Juden aus Ägypten erinnert, war also der perfekte Rahmen für die Veranstaltung.

Der erste Tag, Montag, der 5. Oktober, stand auch ganz im Zeichen des fröhlichen Sukkot-Fests: gemeinsam mit Vertretern vieler weiterer jüdischer Organisationen wie Keshet und Studentim bauten Anton Tsirin und Ilja Cinciper (Vorstand der MAKKABI Deutschland Jugend) und Keren Vogler und Jule Brahms (MAKKABI Deutschland Hauptstadtbüro) eine wunderschöne und stabile Sukkah. Das Gelände der BRLO Brauerei im Berliner Gleisdreieckpark verlieh der Sukkah eine individuelle und moderne Note. Die Dekoration der Sukkah stand ganz im Zeichen von MAKKABI Deutschland: sie war mit unserer Flagge und Fotos der European Maccabi Games 2019 geschmückt. Der Höhepunkt des Abends war die gemeinsame Party unter freiem Himmel mit Musik und einer tollen jüdischen Atmosphäre.

Der zweite Abend am Dienstag war nachdenklicher und war dem Gedenkens an die Opfer rechtsextremer Gewalt mit der Ceremony of Resilience gewidmet. Durch den Abend führten Rebecca Blady (Base Berlin) und Anastassia Pletoukhina (The Jewish Agency for Israel), beide Überlebende des Anschlags in Halle. Nach einleitenden Worten von Dr. Andreas Eberhardt (Alfred Landecker Foundation) und Daniel Botmann (Zentralrat der Juden in Deutschland) wurden Gedenkkerzen, die die Seelen der Verstorbenen der Angriffe in Halle und Hanau ehren, entzündet. Dies übernahmen Überlebende des Anschlags auf die Synagoge und den Kiezdöner in Halle, sowie des Anschlags in Hanau. Sie erinnern an Jana L., Kevin S., Gökhan H., Mercedes K., Ferhat Ü., Vili Viorel P., Sedat G., Fatih S., Kaloyan V., Hamza K. und Said Nesar H.

Nach einer musikalischen Unterbrechung sprach Faruk Arslan, der bei dem Brandanschlag auf sein Haus in Mölln 1992 seine Mutter, seine Tochter und seine Nichte verlor. Mit bewegenden Worten rief er zu Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt auf und verurteilte Versuche, die Täter als Einzelgänger oder geistig verwirrt darzustellen. Ebenfalls sprachen Anetta Kahane von der Amadeu Antonio Stiftung und Ruben Gerczikow und Noa Luft von der Jüdischen Studierendenunion Deutschland.

MAKKABI Deutschland ist stolz, Teil einer so wichtigen und eindrucksvollen Veranstaltung gewesen zu sein. Wir stehen in Solidarität mit den Opfern rechtsextremer Gewalt und ihre Angehörigen und kämpfen Seite an Seite mit ihnen für ein offenes und tolerantes Deutschland in der jede*r frei und unbeschwert leben kann. Wir bedanken uns bei allen Organisatoren und Mitwirkenden. Am Israel Chai!

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