Kein Platz für Antisemitismus

Ein Projekt von MAKKABI Deutschland e.V. im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben!"

Keren Vogler
Projektleiter
Janik Trummer
Projektmitarbeiter
Kenan Dogan
Projektmitarbeiter
Lasse Müller
Projektmitarbeiter
Sebastian Mohr
Projektmitarbeiter

Problemstellung

Das gesamtgesellschaftliche Problem antisemitischer Grundhaltungen offenbart sich insbesondere im „Brennglas Sport“ immer wieder in verbaler, visueller oder physischer Diskriminierung. Insbesondere im Kontext des Fußballs werden diskriminierende Verhaltensweisen teils widerspruchslos geduldet, die aus anderen sozialen Bereichen teilweise verdrängt werden konnten. Diesen nicht länger hinnehmbaren Zustand adressiert das Modellprojekt „Kein Platz für Antisemitismus“, welches im Rahmen der Bundesinitiative „Demokratie Leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seit Anfang 2020 besteht.

Strategien

„Kein Platz für Antisemitismus“ unterstützt alle Akteur*innen des organisierten Sports (insbesondere im Fußball) im Kampf gegen Antisemitismus. Hierzu werden…

  • Präventivmaßnahmen entwickelt
  • Bildungsprojekte im Dreieck mit Schule, Makkabi-Ortsverein und Bundesliga-Club durchgeführt
  • Verbindliche Regelungen auf Verbandsebene erarbeitet (Meldeprotokolle, Strafenkataloge etc.)
  • Ausgewählte Amateurfußballspiele von Spielbeobachter*innen begleitet
  • Vereinsvorstände beraten
  • Schiedsrichter*innen beraten
  • Übungsleiter*innen und weitere Funktionär*innen geschult
  • Vereinsmitglieder und Angehörige empowered
  • Netzwerke geschaffen mit dem Ziel voneinander und miteinander zu lernen

Über uns

Wir begreifen uns als Team, das Antisemitismus im (Fußball-)Sport multiperspektivisch beleuchtet und klare Handlungsstrategien entwickelt. Dabei helfen uns in Hinblick auf den Umgang mit antisemitischen Vorfällen die Erfahrungswerte der Makkabi-Ortsvereine. Auf Grundlage interdisziplinärer Expertise in den Bereichen Bildungsarbeit, dem organisierten Sport, der deutsch-israelischen Beziehungen und weiteren einschlägigen Themenfeldern streben wir die Implementierung einer nachhaltigen und respektvollen „Kultur des Sports“ an. Das Team setzt sich aus Luis Engelhardt (Projektleiter), Janik Trummer, Lasse Müller (alle Frankfurt), Sebastian Mohr (Düsseldorf) und Kenan Dogan (Stuttgart) zusammen. Fachlich begleitet wird das Projekt von Sabena Donath (Leiterin der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland).

Kooperationen

Wir streben Kooperationen mit verschiedenen Partner*innen in und außerhalb des organisierten Sports an. Exemplarisch zu nennen sind Sportvereine und -verbände, Fanprojekte, Schulen, Bildungsprojekte und weitere Initiativen mit und ohne unmittelbaren Sportbezug. Dementsprechend ermuntern wir alle Interessierten (Institutionen und Einzelpersonen), mit uns in Kontakt zu treten.

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