FC Schalke 04 erneut Vorreiter für Integration, Vielfalt und Toleranz

SchülerInnen für ihr Engagement gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Rassismus mit der Ernst-Alexander-Auszeichnung geehrt

Der FC Schalke 04 hat dieses Jahr zum ersten Mal SchülerInnen mit der Ernst-Alexander-Auszeichnung geehrt. Die SchülerInnen hatten sich aktiv und kritisch mit der Vergangenheit des Vereins auseinandergesetzt. Dadurch setzten sie ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Rassismus.
Am letzten Samstag beim Spiel des FC Schalke 04 gegen Werder Bremen wurde der Preis und einen Scheck über 1904 Euro an die Schulleitung des Grillo-Gymnasiums überreicht.
Der Preis, nach dem jüdischen Schalker Fußballer Ernst Alexander benannt, wurde dieses Jahr zum ersten Mal vergeben.
Ernst Alexander wurde nach einem langen Leidensweg im August 1942 in Auschwitz durch die Nationalsozialisten ermordet. Vorher spielte er in der Saison 1932/33 beim FC Schalke 04. Nach dem der Druck auf die jüdische Bevölkerung in Deutschland immer größer wurde, floh er 1938 in die Niederlande. Dort wurde Alexander 1939 inhaftiert und ins Lager Westerbork deportiert. Im Schalke-Museum wird zukünftig eine Gedenktafel ausgestellt, die an Ernst Alexander, sowie andere verfolgte, jüdische Sportler des S04 erinnert.
Mit der Gründung der Ernst-Alexander-Auszeichnung beweist der FC Schalke 04 erneut seine Vorreiterrollen, nachdem der Verein bereits 1994 der erste Bundesligist war, der das Engagement gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Rassismus in seine Satzung aufgenommen hatte.
Die neu gegründet Auszeichnung soll als symbolische Integration aller entrechteten, verfolgten und ermordeten ehemaligen jüdischen Mitglieder des S04 gelten und deutlich machen.
Makkabi Deutschland dankt dem FC Schalke 04 für sein Engagement im Kampf gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Rassismus!

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